Freitag, 21. Dezember 2012

Musik am Freitag

Kommehet ihir Hirten, ihir Männeher uhund Fraun!
Kommehet dahas lieblihiche Kindleihein zuhu schaun!
Christus, der Herr, ist heute geboren,
ihm ist saukalt er friert an den Ohren.
Fürchtehet Euheuch nicht!

Wie gesagt: Singt selber. Macht Spaß.

Spaß macht auch das E-Book über den Weihnachtsmann, dass es als Geschenk zum Fest ganz umsonst gibt (Einfach aufs Bild rechts klicken (also das Bild rechts, nicht rechtsklicken)(ihr macht das schon)).

Fröhliche Weihnachten!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Nachrichten: NRA kritisiert Amoklauf in Newtown

In einem überraschenden Schritt verurteilt die US-amerikanische National Rifle Association (NRA) in ungewöhnlich drastischen Worten die Mutter des Todesschützen der Sandy Hook Grundschule. Presseberichten zu Folge hatte diese ihrem Sohn den Umgang mit Schusswaffen beigebracht.

"Das war einfach schlecht. Über die Hälfte seiner Schüsse haben ihr Ziel verfehlt. Seiner Trefferquote war die eines untalentierten Anfängers. Dabei hatte er schon jahrelange Erfahrung mit Pistolen", so die Sprecherin Anne Glock. "Wenn mein Sohn so miserable Trefferquoten hätte, wäre ich zu Tode beschämt. Als Amerikanerin bin ich entsetzt darüber, wie schlecht unsere Amokläufer schießen!"

Besonderes Unverständnis herrschte darüber, dass der Schütze aufhörte, obwohl er noch mehrere hundert Schuss mehr in seinem Sturmgewehr hatte. Möglicherweise habe er die falschen Sportgeräte für seinen Amoklauf benutzt. So bleibe seine Leistung weit hinter denen anderer Amokläufer zurück.

"Aber ist es nicht gerade die Aufgabe einer liebenden Mutter, einem Sohn an die Waffen heranzuführen?" Die NRA wolle ein neues Förderprogramm initiieren, dass Kinder bei der Wahl ihrer Waffen berät. Es sei wichtig, dass die Förderung schon früh beginne. Wenn Jugendliche - wie in manchen Bundesstaaten noch üblich - erst mit 10 oder 11 Jahren mit dem Erschießungstraining beginnen, sei es oft zu spät.

Montag, 17. Dezember 2012

Nach dem Bonner Attentat: Polizei nimmt weiteren Verdächtigen fest!

Bonn (pda) Die Polizei hat heute morgen einen weiteren mutmaßlichen Attentäter verhaftet und damit vermutlich einen weiteren Anschlag verhindert. Der Mann, der aussah wie ein typischer strenggläubiger Muslimist (langer Bart, Mütze) trieb sich in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofes auf und benahm sich verdächtig unauffällig und heimlichtuerisch. Er trug bei sich einen großen Sack.

Von Beamten angesprochen, konnte er sich nicht auszuweisen. Auch weigerte er sich mit aller Gewalt, den Inhalt des Sacks preis zu geben. Er versuchte auch, sich mit aller Gewalt einer weiteren Untersuchung zu widersetzen und erklärte immer wieder, er müsse noch einen Auftrag erfüllen und "etwas abliefern".

Die Untersuchungsbehörden sind sich sicher, dass der Mann etwas im Schilde führte und freuen sich, dass nun alle Kinder wieder ruhig schlafen können.

Freitag, 14. Dezember 2012

Musik am Freitag

Man muss sich auch mal entschuldigen, ja, doch, Weihnachten ist auch die Zeit der Weihnachtskriecher (na, welcher Film?) und hier wird gekrochen. Jahrelang war die Tante viel zu cool für Lieder von Rolf Zuckowski. Mittlerweile muss sie aber ganz fest gegen die Tränen kämpfen, wenn sie hört:

Papi, es ist höchste Zeit,
ich seh' uns schon laufen!
Um wieder mal am letzten Tag
den Tannenbaum zu kaufen.

Opa, es ist höchste Zeit!
Ich seh' dich schon schwitzen!
Doch, ich glaub', du schaffst es noch
mein Segelboot zu schnitzen.

Aber noch gewinnt die Tante gegen die Tränen. Aber irgendwann kriegen sie mich.

Eigentlich wollte ich hier Höchste Zeit von Rolf Zuckowski einbinden. Das geht aber nicht, weil Herr Zuckowski anscheinend der Ansicht ist, dass die Leute da auch ein bisschen für bezahlen sollen, wenn ihnen dass so gut gefällt. Vernünftiger Mann.

Also müsst Ihr eben selber singen! Wann, wenn nicht jetzt! Wenn man mal (alle Jubeljahre) irgendwo zusammen sitzt (auf dem Zeltplatz in Taizé oder in der WG-Küche) und der Wunsch aufkommt:

Spiel doch mal was! Was, was wir mitsingen können!

dann, ja dann kommt die große Stunde. Der Augenblick nämlich, in dem die Tante sich ein bisschen für all die komischen Blicke revanchieren kann, die sie erntete, wenn sie in der Öffentlichkeit einfach so sang.

Was könnt ihr denn mitsingen?

Nämlich gar nüscht. Die einzigen deutschsprachigen Lieder, die verlässlich eine Gruppe von Leuten mitsingen kann, sind Weihnachtslieder. Immerhin ein Anfang.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Pimpern ade, Beschneidung tut weh ...

Allerdings nicht mit der richtigen Narkose.

In der TAZ erschien vor Monaten war der wirklich lesenwerte Beitrag eines (nichtgläubigen) Juden, der mit 18 beschnitten wurde und sein Sexualleben danach schlechter fand als vorher. Alle anderen haben im Prinzip keine Ahnung, weil sie nur den Zustand mit oder ohne kennen.

Ich persönlich stelle mir das so vor, dass das ohne Vorhaut die ganze Zeit an der Unterhose reibt und scheuert, was nur nervt und aggressiv macht. Kein Wunder, dass die die ganze Zeit schlecht drauf sind und sich im Nahen Osten die Köppe einhauen. dDa könnte ein Beschneidungsverbot vielleicht friedensstiftend wirken.

Hier finde ich die Sache an sich furchtbar. Aber ein Umdenken kann nur innerhalb der Gemeinschaften zu Stande kommen, Bevormundung würde nur zu Trotzreaktionen führen.

Man kann halt nicht alles mit Gesetzen regeln.

Update: Ach Gott, das war der fünfhundertster Post. Tja. Bitte alle mal ehrfürchtig schweigen.

Danke, reicht auch schon.

Montag, 10. Dezember 2012

und der Weihnachtsmann traf Dasher

At last, the book is out ...

Dasher und der Weihnachtsmann lächeln sich im Schneegestöber an.
Anklicken, um zur tollen Produktseite zu kommen.

Vielleicht ein paar Hintergrundinformationen:

Wo fliegt der Weihnachtsmann eigentlich los?

Im Osten natürlich, also in Russland. Dadurch macht er sich die Erddrehung zunutze und die Nacht dauert für ihn länger. Er ist aber noch ein bisschen im Verzug, so dass er im Westen Amerikas erst früh morgens die Pakete ausliefert und es immer ziemlich knapp ist.

Und warum heißt das Tier Dasher?

Damit hab' ich lange gehadert. Zwei Antworten:
  1. Es / sie heißt natürlich wirklich so, die Tante denkt sich ja nicht einfach irgendwas aus. Aber natürlich nur die englische Version des Namens.
  2. Aber wie hieße sie dann auch Deutsch, wenn sie Deutsche wäre? Stürmer, Stürmerin, die Preschende? Alles doof. Dascha, und sie als Russin ausgeben?
    Also blieb es bei dem eingeführten Namen, der auch einiges für sich hat.
    Und außerdem ist sie ja auch gar keine Deutsche.

Und warum nur als Ebook?

Tja. Gedruckte Bücher sind schöner, aber auch viel teurer und zeitaufwändiger, auch in der Gestaltung. In den normalen E-Book-Formaten ist anspruchsvolle graphische Gestaltung einfach nicht möglich. Für iPads geht es, aber da muss man seine ISBN für 250 $ kaufen. Da bin ich noch etwas von entfernt, die wieder rein zu holen. Und der Aufwand wäre geblieben. Vielleicht für das nächste Buch.

Und außerdem: Kauft irgendjemand auf Verdacht gedruckte Bilderbücher von unbekannten Autoren im Internet?

Öhm. Bestimmt, oder?

Sie?

Nö. Ich bin doch nicht bekloppt.

Ebent. Das dachte ich mir.

Freitag, 7. Dezember 2012

and Santa Claus met Dasher

Well, folks, I did it. Like Santa, I jumped down the chimney, got dirty, dropped something, and came up again. And here it is:

and Santa Claus met Dasher
See what happens when you click this image!
A small ebook, reasonably prized at $ 0,77 so that I make a staggering 1 Cent by each and every purchase. (Giving it away for free would actually mean paying the distributor for distributing. But you can buy it and give it to your friends for free!)

Und für alle Deutschliebhaber: Kommt ganz bald!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Der Nikolaus ...

... war doch ein katholischer Bischof und lebte zölibatär, oder?

Darum hat er bestimmt auch einen harten Knüppel und 'nen dicken Sack!

Montag, 26. November 2012

Das erste Rentier des Weihnachtsmanns

Auf englisch heißt das Tier Dasher, aber eine gescheite Übersetzung ist mir noch nicht eingefallen. Naja.

Hier trägt der Weihnachtsmann übrigens einen Geweihwärmer, den er zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Weil er kein Geweih hat, dass er unter seinem Geweihwärmer tragen kann, hat er sich extra ein künstliches Geweih gebastelt.

Update: Die Hosenklappe hab ich noch entfernt. Man sollte die Aufmerksamkeit nicht so sehr auf diese Stelle lenken.

Montag, 19. November 2012

When Santa met Dasher

Well, folks, I've done some hard thinking (actually, it wasn't really that hard, but I thought it'd add some drama to the story) and calculated that I could publish my picture e book When Santa met Dasher just before Christmas ...

... if I'd lay off drawing comics until that was done. So: no strip about ... well, anything, actually. But instead a picture of Old Saint Nick in panic:
Tradition has it that surprised comic heroes' hats
fly off. This was closely observed.
Ah yes, there's a question from the floor!

The audience: Why isn't he wearing that classic dress with the pointy hat he does in all the other pictures?
Die Tante Jensen: Firstly, it's a black-and-white drawing, so three cheers to you for correctly guessing the colour. And secondly, as various pictures from various times show, he didn't wear that classic costume until around 1900. Since the story is based roughly in 1850, he is wearing something else.
The audience: Oh. Seems reasonable.
Die Tante Jensen: Yes, I thought so, too. Always be correct when it comes to fantasy. And yes, he's balding.

Update: I got it out. Howgh! And Ooff! Only I changed the title to and Santa Claus met Dasher.

Freitag, 16. November 2012

Musik am Freitag: 2 Akkorde


a Moll F Dur - total verrückt. (Und nein, ich kann die Version von Jimi Hendrix nicht leiden. )

Donnerstag, 15. November 2012

Eine Frachtfähre

In Ermangelung von Zeit hier ein Foto.
Wer möchte, kann sich jetzt eine Analogie dazu bauen,
dass ich dabei bin, das Weihnachtsbuch fertig zu machen.

Freitag, 9. November 2012

Musik am Freitag: 2 Akkorde


Und schon wieder die gleichen Akkorde!
Und es passt fast irgendwie zu den Wahlen in den USA!
Und ich hab Rückenschmerzen!

Donnerstag, 8. November 2012

Vier weitere Jahre

Grusel, grusel: Spinnennetz, mit Rauhreifnadeln besetzt.
Was haben der wiedergewählte Barack Obama und Halloween miteinander gemeinsam? Sie sind in den USA etwas ganz anderes als hier in Europa. Während das noch frisch importierte Halloween in Europa ein Gruselfest ist, zu dem man mindestens als Vampirpferd gehen muss, ist es in den USA oft ein viel harmloseres Kinderfest. Dort kann man ohne weiteres als Footballspieler verkleidet gehen und keiner regt sich auf. Was macht den Unterschied aus? Karneval, Fasching, oder Fasned - wir haben schon ein Verkleidungsfest und deswegen besetzt das Fest eine andere Nische.

Mit Barack Obama ist das ähnlich.
(Nebenbei: Ich glaube, in der US Army sitzen jede Menge Standortverwalter, die sich tierisch darauf freuen, dass Barack Obama in vier Jahren endlich abtritt: Nicht nur aus den offensichtlichen republikanischen Gründen, sondern auch, weil Kaserne sich mit barrack übersetzt und ein Schild zu den Obama barracks einfach ein großer Spaß ist.)

Und auch ansonsten ist die europäische Euphorie etwas unverständlich: So viel hätte sich das, was die beiden  Kandidaten dann wirklich getan hätten, gar nicht voneinander unterschieden. Zumal man von Regieren bei den gegenwärtigen Machtverhältnissen und Staatsfinanzen sowieso kaum reden kann.

Freitag, 2. November 2012

Musik am Freitag: Zwei Akkorde


Das gleiche Schema, nur in einer anderen Tonart. In A-Moll wäre es a G. Gut, das Video ist ein bisschen schräg, aber wir hatten damals nichts anderes. Und die waren jung und brauchten das Geld.

Montag, 29. Oktober 2012

Die Regeln (3): Not 'is' from 'ought'!

Hume's Gesetz sollte jeder kennen, insofern als es viele lästige Diskussionen und dämliche Bemerkungen ersparen würde, hielte sich jeder daran. Da ihr schlau seid, kennt ihr es natürlich und haltet euch auch immer daran, auch wenn ihr manchmal bei Rot über die Straße geht.

Für alle, die hier nur zufällig reinkucken und mitklugscheißen wollen, hier noch mal die Zusammenfassung:

Not ought from is!

Anders ausgedrückt können aus deskriptiven Aussagen keine normativen folgen.
Noch einfacher: So, wie die Dinge sind, sagt nichts darüber aus, wie sie sein sollen.
Oder noch anders: Das ham wer immer schon so gemacht! ist Dummgeschwätz.

Beispielsweise kann man also daraus, dass jahrtausendelang kleinen Jungs was abgeschnibbelt wird nicht folgern, dass das auch irgendwie toll sein müsste.

Nun fiel der Tante jüngst auf, dass das Gegenteil genauso wahr ist:

Not is from ought!

Daraus, wie die Dinge sein sollen, kann man nicht darauf schließen, wie sie sind.

Das gemeine Volk: Und wer macht das?
Die Tante Jensen: Milliarden von Menschen. Einige Beispiele - zu Ihrer Bequemlichkeit numeriert:
  1. Es muss doch noch irgendwas Größeres über uns geben, auf das der Mensch hoffen kann.
    oder
    Ich find es einfach beruhigend, wenn ich an was glauben kann.
  2. Das geht ja nicht, dass die Sozialsysteme in 30 Jahren Pleite sind - also passiert das auch nicht.
  3. Das wäre ja zu schrecklich, wenn die Erde sich erwärmte und das Klima sich wandelte - also passiert das auch nicht.
  4. Das wär ja furchtbar peinlich, wenn die Schweden noch in der letzten halben Stunde vier Tore Rückstand aufholten - also kann das nicht passieren, egal, wie krumm wir jetzt rumkicken.
Funktioniert das mit euren Geldbeuteln auch? Und klappt das auch bei Liebeskummer?

Die weitere argumentative Arbeit überlasse ich der Welt. Wichtig ist nur, dass die Tante hiermit diese Umkehrung des Humeschen Gesetzes vom metaethischen ins theologische und ontologische für die Tante in Anspruch nehmen werde. Fürderhin sei es bekannt als Tante Jensens Law.

Ich hoff' jetzt mal, das schreibt sich irgendwer auf.

(Das war's wohl für diese Woche, wir machen jetzt spontan Urlaub. Ha.)

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Yogi Löw ist immer noch sauer


Ich hab's mal in Schwarzweiß versucht. Hat den Vorteil, dass es viel schneller geht und noch Zeit zum Inhalieren bleibt. Aber den Nachteil, dass die Struktur bei Käptn Fipsi mich nicht überzeugt. Das muss noch besser werden.

Freitag, 28. September 2012

Wegen Krankheit vorübergehend geschlossen

Geht leider gar nicht. Mann, mann, mann, echt übel, gerade. Die Kraft reicht gerade noch, euch zu erklären, warum in Norddeutschland die Berge so niedrig sind.
Blick vom Bungsberg über die Holsteinische Schweiz

Sind sie nämlich gar nicht. Die Berge in Niedersachsen und in der Holsteinischen Schweiz (Bild) sind natürlich genau so groß wie die in Bayern. Alles andere wäre ja ungerecht. Sonst hätten die nördlichen Bundesländer auch schon längst nach dem Ländergebirgsausgleich gerufen.

Aber da oben lässt man das einfach nicht so raushängen. Es schickt sich einfach nicht, mit seinen Bergen so anzugeben. Deshalb sind die Berge in Norddeutschland unter der Erde versteckt.

Montag, 24. September 2012

Demnächst im Kino


Bestimmt gibt es im Islam eine Glaubensrichtung, in der man wenigstens das Beschneidungszelt des Propheten zeigen darf. Ehrlich gesagt hab ich mich aber auch gar nicht informiert, wie arabische Zelte zu der Zeit aussahen. (Der Witz ist übrigens rechts unten in der Ecke versteckt.)

Freitag, 21. September 2012

Musik am Freitag: 2 Akkorde

Weniger als 2 Akkorde pro Lied geht glaub ich nicht. Und bei Schemata mit 2 Akkorden gibt es auch nicht viele (obwohl es doch so viele schöne Akkorde gibt).

Das beliebteste ist das hier: |: a G :|
Mit andern Worten: Molltonika und die (einen Ton tiefer liegende) Dur-Dominante.


Kann man auch gerne 10 Minuten lang spielen, das Publikum scheint es auszuhalten, sind ja auch schon etwas älter.

Nebenbei scheinen Romanfiguren von Charles Dickens irgendwie besonders beliebt zu sein, wenn man sich einen Künstlernamen sucht, aber selber keinen findet: Tom Jones, David Copperfield, Uriah Heep.

Keine Ahnung, ob das was zu bedeuten hat.

Donnerstag, 20. September 2012

Die Ungeduld der Muselmanen

Man fragt sich ja, warum es nicht reicht, ein paar anti-anti-islamistische Schmähvideos ins Netz zu stellen, und gut ist. Aber anscheinend finden sich immer ein paar Hansel (und es sind ja wirklich nur ein paar), die sich gerne aufregen.

Viel hängt ja wohl an dem Begriff der Ehre

Anscheinend ist Ehre im arabischen Kulturraum gleichzusetzen mit "Niemand darf was Schlechtes über mich sagen". Damit wäre Ehre dann dasselbe wie Macht. Vielleicht liegt es daran, dass - nach Kenntnissen der Tante - es im arabischen Raum keine bekannte Figur gibt, bei der diese beiden Begriffe getrennt sind. Persönlichkeiten wie Mahatma Ghandi, Nelson Mandela, Martin Luther King oder  အောင္‌ဆန္‌းစုက္ရည္ zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie zwar keine Macht hatten, aber dennoch ihre Ehre oder Würde anerkannt wurde. Das scheint in Arabien schwer vorstellbar - kann ja aber noch kommen.

Und deswegen gehen da jetzt so viele auf die Straße?

Naja. Krieg und Ausschreitungen gibt es immer dann, wenn es in einer Gesellschaft zu viele junge Männer gibt, die keine Perspektive haben. Sie haben keine Arbeit und auch keinen Sex (wegen der Ehre). Da wird man ja aggressiv!

(Vielleicht haben sie ja auch nur schlechten Sex, weil sie keine Vorhaut mehr haben, die als Gleitmittel fungieren kann und die Wunden von der Beschneidung schlecht verheilten?)

Montag, 17. September 2012

Yogi Löw macht Werbung


Da könnt' ich grad eine ganze Dose von gebrauchen. Hilft ja bestimmt auch gegen Schnupfen.

Montag, 10. September 2012

Freitag, 7. September 2012

Musik am Freitag: Shades of Gray


Die Aufregung um jenes Buch ist mir egal. Was mich nur wundert, ist, dass jenes Lied hier weniger bekannt ist, als es verdient. Sicher, die Monkees sind nicht cool, auch wenn Marge Simpson als Kind Fan von ihnen war. Aber die Lieder waren gut produziert und geschrieben und die Band war echter als z.B. Echt es je waren.

Ach, und grey oder gray? Kann man beides schreiben.

Mittwoch, 5. September 2012

Was Heterosexuelle gegen Homosexuelle haben

Wenn von Schwulen und Lesben und ihrer Stellung in der Gesellschaft die Rede ist, kommt oft die Frage auf, warum so viele Menschen denn Probleme damit hätten.

Was kümmert es eigentlich manche Leute, mit wem andere Menschen ins Bett gehen, wenn sie selbst dabei überhaupt nicht beteiligt sind? 

Nun, die meisten kümmert es erfreulicher Weise immer weniger. Was die anderen so furchtbar in Aufruhr bringt, kann ich kurz erläutern. Ich habe dazu (leider) keine von der EU geförderte Großstudie am Institute for Integrated Gender Studies in Fallingborstel unternommen, nur reichlich nachgedacht. Die Gründe sind, grob vereinfacht: Angst, Ekel, Angst, Neid, Angst.

1. Nämlich zunächst mal Angst vor dem Fegefeuer 

Es gibt tatsächlich Menschen, die der festen Überzeugung sind, dass Gott Homosexuelle für ihre Homosexualität bestrafen wird und die Homosexuelle vor dieser Strafe bewahren wollen. Mit dem Argument, dass sich in grauer Vorzeit Menschen die göttliche Bestrafung nur ausgedacht haben, um ihre ohnehin schon vorhandenen Abneigung zu untermauern, kann man wahrhaft Gläubige nicht beruhigen. Die glauben das wirklich.

Da die Vorstellung, dass Menschen ewig und den Jüngsten Tag im Höllenfeuer schmoren müssen, wenig erquicklich ist, ist die Sorge der Gläubigen um das Seelenheil der Homosexuellen vollkommen echt. Allerdings leider nur wenig hilfreich.

2. Jeglicher Geschlechtsverkehr ist ekelerregend 

Es ist schleimig, glitschig und schmeckt nicht gut. Es ist widerlich, und es stinkt. Dass die meisten von uns es trotzdem tun liegt nur daran, dass unsere Begierden uns helfen, darüber hinweg zu sehen. Aber versuchen Sie einmal, an das Geschlechtsorgan eines prinzipiell möglichen Partners zu denken, den oder die Sie schrecklich unattraktiv finden. Oder zum Beispiel die ihrer Eltern. Das wird Ihnen nicht lange gelingen.

Allzu langes Gerede über eine Form von Sexualität, die wir nicht erregend finden, stößt uns ab. Ausgiebige öffentliche Bekenntnisse und Diskussionen aber zwingen uns, daran zu denken, und sind daher nur wenig erwünscht. Dass der homosexuelle Geschlechtsakt für Andersgepolte abstoßend wirkt führt dazu, dass diese denken, auch die Homosexuellen würden zunächst dazu gezwungen und hätten sich dann irgendwie dran gewöhnt.

So ist es aber nicht – genau das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Homosexuellen sträubten sich gegen lange die Begierde, die einfach immer nur natürlich da war und sich nicht abschütteln oder umerziehen ließ und lässt. Wer sich heute nicht verstellt, hat vorher meist lange darum gekämpft.

Je weniger die Homosexuellen sich verstellen müssen, um so mehr ändert sich auch das Bild von ihnen. Dabei tritt zutage, dass es ihnen nicht nur um den gleichgeschlechtlichen Geschlechtsakt geht, sondern auch ganz viel um gleichgeschlechtliches Küssen, Kuscheln, Streicheln, Umarmen, Händchenhalten, Kitzeln geht – Dinge, die hübscher anzusehen sind, andere Emotionen hervorrufen, und darum auch auf die Meinung über die Homosexuellen abfärben.

3. Und dann ist da die Angst 

Und zwar die – oft unbewusste - Angst heterosexueller Männer, dass sie anal vergewaltigt zu werden. Diese Angst ist zwar vollkommen unbegründet, aber sie ist da. Sie ist genauso da wie die Angst von Frauen, die nachts nicht allein auf der Straße gehen wollen.

Die Angst ist zum einen unbegründet, weil die meisten Männer (schwul oder nicht) niemanden vergewaltigen wollen. Die meisten finden allein schon die Unterstellung schrecklich. Aber das ist für die Angst egal. Europäische Spinnen sind auch ganz ungefährlich, und Fliegen ist die sicherste Reiseform.

Die Angst ist aber vor allem deswegen unbegründet, weil homosexuelle Männer in Sachen Sexualität das ganz, ganz große Los gezogen haben. Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wollten Sex mit Menschen haben, die auch Sex mit Ihnen haben wollten (ich weiß, es ist schwer). Einfach so. Ohne:
  • Massagen, 
  • Migräne, 
  • Nur-so-Kuscheln, 
  • Ach-du-heute-nicht,-morgen-ist-so ein-anstrengender-Tag. 
Nicht nur wollen Schwule niemanden vergewaltigen, sie hätten es auch gar nicht nötig.

Dass es gegenüber Lesben im Allgemeinen weniger Animositäten gibt, liegt also auch daran, dass heterosexuelle Frauen von ihnen wenig zu befürchten haben.. Obwohl ein leises Unbehagen und die Hoffnung, nicht zum Mitmachen aufgefordert zu werden, nicht immer von der Hand gewiesen werden kann.

Doch da lesbischer Geschlechtsverkehr im Wesentlichen gegenseitige Befriedung ist, ist lesbische Vergewaltigung recht schwierig (wenn auch nicht unmöglich).

4. Der Neid 

Warum sollte man auf Homosexuelle neidisch sein? Weil sie einfach so ihren Wünschen folgen, sich nicht anpassen und einfach Sex haben, wann und mit wem sie wollen. (Das stimmt natürlich gar nicht: auch Homosexuelle sind oft unglücklich verliebt.)

Das ist im Kern das gleiche Gefühl, dass jungen Frauen (und Männern), die selbst über ihre Jungfräulichkeit, Haare, Berufswahl, Ehepartner oder überhaupt irgendetwas entscheiden möchten, in vielen Teilen der Welt entgegenschlägt. Es gibt kaum ein stärkeres Gefühl als:

Ich habe mich an die Regeln gehalten und leide darunter. Und die anderen machen einfach, was sie wollen, und denen geht es auch noch gut dabei.

Wenig bringt kleine Kinder mehr in Rage als dieser Verdacht, dass ihr normgerechtes Verhalten nicht angemessen belohnt wird. Dasselbe gilt für Erwachsene an Supermarktkassen. (Ich steh hier schon seit Jahren für guten Sex an und diese Schwulen drängeln sich einfach vor!)
Und so werden die Homosexuellen dafür gehasst, dass die Hassenden selbst nicht ihre Träume leben.

Darüber hinaus gebiert dieser Neid eine weitere Angst

5. Die Angst vor der Freiheit. 

Was wäre, wenn jeder machen könnte, was er oder sie wollte und nicht, was die Kirche, die Eltern, die Ahnen vorschreiben? Ginge dann nicht die gesamte Gesellschaft in die Brüche? Und was sollen die Nachbarn sagen?

Nun, wenn die Nachbarn etwas zu sagen haben, sollen sie das ruhig tun. Jeder soll das. Aber das Urteil anderer vorwegzunehmen und nicht auf das eigene zu vertrauen ist ein guter Weg, es niemandem recht zu machen.

Aber es ist nicht nur die Angst davor, dass die Gesellschaft auseinanderfallen und die Ernte vertrocknen könnte. Es ist auch die Angst vor der eigenen Freiheit. Die Angst, die alle überfällt, die plötzlich sehen, wie viele Möglichkeiten sie hätten – aus denen sie dann leider auch wählen müssten. Aber leider ist das bei Lichte betrachtet der einzige vernünftige Weg. Nur, wenn alle sagen, was sie wollen haben alle eine Chance, zu bekommen was sie wollen.

Dienstag, 28. August 2012

Ein Comic

Leider einen Tag später - ich bin im Moment etwas eingespannt und werde das hoffentlich auch weiterhin sein.

Mittwoch, 22. August 2012

Einmaliges Angebot - nur für kurze Zeit!

Um mit dem Quatsch hier auch mal Geld zu verdienen,  Weil die Tante Jensen Euch so lieb hat und immer an euch denkt, gibt es jetzt die Möglichkeit, eure Zuneigung öffentlich zu zeigen. Exklusiv für alle gibt es nun das Yogi Löw-T-Shirt!

Das Motiv wurde in Zusammenarbeit mit der NASA so gestaltet, dass es den Träger um 23% besser aussehen lässt. Durch klinische Studien wurde nachgewiesen, dass Träger eines T-Shirts mit Yogi Löw-Aufdruck einen deutlich längeren Pillemann haben als Träger ohne Yogi Löw-T-Shirt.

Der Effekt lässt sich durch Anlegen mehrerer Hemden übereinander noch steigern! Versuchspersonen berichten, dass sie sich eine Geheimnummer zulegen lassen mussten, um sich vor den Anrufen wildgewordener Frauen zu schützen.

Frauen mit solchen T-Shirts wiederum bekommen deutlich festere Brüste und längere Wimpern. Schützt auch effektiv gegen erblich bedingten Haarausfall!

Die Gewinnmarge für die Tante Jensen wurde dabei bewusst so gering wie möglich gehalten. Deshalb empfehlen wir, dass jeder Leser dieses Blogs regelmäßig einmal im Monat 60-70 Hemden kauft. Denken Sie auch an Freunde und Verwandte! Und an den Müllmann und den Typen, der morgens immer mit dem Hund vorbeigeht und nie grüßt!

Montag, 20. August 2012

Comic: Yogi Löw ahnt Finsteres


Diesmal ganz mit Bleistift. Macht mehr Spaß und geht schneller.
Nur mit der Pointe bin ich total unzufrieden.

Freitag, 17. August 2012

Regel 3: Der Witz

Gegeben sei folgender Witz (eigentlich ein Sketch) (eigentlich sogar mein Lieblingssketch):

Ein rundlicher Mann (gespielt von Dieter Krebs) kommt in eine Kneipe. 
Nachdem er sich gesetzt hat, kommt ein anderer Mann auf ihn zu und fragt:
"Sagen Sie mal - kenn' ich sie nicht? Sind Sie nicht so'n kleiner Dicker?"

Soweit zum Witz.

Nun dazu, wann ein Witz wirklich witzig ist. Es gilt folgende (Vorsicht: Wortspiel!) Faustregel:

Ein Witz zielt auf das Zwerchfell und muss sein wie ein Schlag auf den Bauch: hart, schnell, überraschend, präzise, gezielt.

Der Schlag muss hart sein.

Geben Sie alles, was Sie haben. Je mehr komische Elemente, desto besser. Im Beispielfall bedeutet dass: Kleine Dicke sind noch lustiger als große Dünne.

"Sagen Sie mal - kenn' ich sie nicht? Sind Sie nicht so'n großer Dünner?" ist bei weitem nicht so komisch.

Der Witz muss schnell sein.

Lassen Sie alles weg, was nicht dazugehört, alles, was die Geschwindigkeit und den Schwung abbremst.

Im Beispielfall bestellt der Mann nicht erst noch was, und der Fragende leitet seine Frage auch nicht erst umständlich ein - es geht zack, zack.

Der Witz muss überraschend sein.

Sonst wär's ja auch kein Witz. Witze leben davon, dass eine Erwartung unterlaufen wird. Dann weiß das Gehirn nicht, was es tun soll und baut die entstehende Spannung durch Lachen ab.

Die Erwartung hier wäre natürlich: "Kenn ich Sie nicht? Waren Sie nicht auch letztes Jahr auf der Jahreshauptversammlung der Wuppertaler Autisten?"
Oder so ähnlich.

Der Witz muss präzise sein.

Gut, ab hier wiederholt es sich vielleicht schon ein bisschen. Die Parallele zum Faustschlag ist, dass Karateka die Finger nicht am dritten (Faust) Glied einknicken, sondern schon beim zweiten. Um die Aufschlagsfläche zu verkleinern. (Ich hoffe, Sie kapieren dass jetzt auch so, ich weiß nicht genau, wie man das nennt - ist es dann noch eine Faust? Vielleicht könnte man zur Unterscheidung die normale Faust einfach "Faust I" und die andere "Faust II" nennen. Oder die normale "Urfaust".)

Übertragen könnte das bedeuten, dass die Formulierung so präzise sein muss, dass die Pointe wirklich auf der letzten betonten Silbe liegt.

Den Witz versauen würde: "ein kleiner dicker Mann" oder "Sie sind doch so'n kleiner Dicker, oder?"

In diesem Falle wäre der Sketch sogar noch steigerbar, wenn es gelänge, die Pointe nicht als Frage zu formulieren. Die Frage führt dazu, dass das Gehirn eine Antwort erwartet, und die Millisekunde Irritation schwächt den Witz ein bisschen ab.

Der Witz muss gezielt sein.

Es würde nicht funktionieren, wenn ein kleiner Dünner den ersten Mann spielte. Dann würden sich die Zuschauer fragen Wieso, der ist doch gar nicht dick? Und kaputt wäre der Witz.

Auf der anderen Seite kann gezielt auch bedeuten, dass über etwas gelacht wird, über was man sowieso lachen will. In dem Falle kleine Dicke.


Musik am Freitag


Irgendwie hatte ich wieder vergessen, dass der Anlass für die Verurteilung von Pussy Riot ein Punklied mit dem kirchenliedhaften Refrain

Heilige Jungfrau Maria,
vertreibe Putin!
Vertreibe, vertreibe Putin!

ist. Scheint ja nicht gerade souverän zu sein, der Mann. Musikalisch hingegen ist es nicht besonders aufregend.

Montag, 13. August 2012

Comic (ohne Löwe, dafür mit anderer Großkatze)

Also, ich find's lustig. Außerdem fiel mir auf, dass Großkatz' ganz ähnlich geschrieben wird wie Großkotz.

Freitag, 10. August 2012

Musik am Freitag

Schade eigentlich, dass Frau Drygalla von den Olympischen Spielen abreisen musste. Abgesehen davon, dass sie sich ja selber nichts hat zuschulden kommen lassen und solcherlei Sippenhaftung nicht in Ordnung ist, haben wir schöne Schlagzeilen in der britischen Boulevardpresse verpasst:
  • Deutschland-Achter schießt wie eine V2 übers Wasser!
  • Deutsches Ruderboot schnell wie der Blitz!
  • Deutsche Rudererin dopt mit Naziproteinen!
Naja, sei's drum. Schönes Wochenende.

Montag, 6. August 2012

Erkennungshilfe: Ist es ein Tiger?

Oft hat man ja das Problem, genau zu sagen, vor welcher Großkatze man denn jetzt genau steht. Jaguare und Leoparden sind leicht auseinander zu halten - beide haben ausgefüllte große Flecken ("Rosetten" genannt), die vom Jaguar sind aber kleiner. (Wenn es keine Großkatze ist, aber Rosetten hat, ist es der Kölner Dom).

Für alle anderen Großkatzen hier eine kleine Tabelle zum Ausdrucken:

(Die Nennung von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an dieser Stelle ist natürlich etwas willkürlich. Es könnte sich auch um Peter Scholl-Latour handeln; das kommt aber auf den Kontext an. Am besten entscheiden Sie das nach Gefühl.)

So. Eigentlich bin ich die letzten Wochen im (internetlosen) Urlaub. Deswegen kommt frühestens am Donnerstag wieder etwas. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mittwoch, 1. August 2012

Offener Brief an die enttäuschenden deutschen Medaillenhoffnungen

Sie haben also die Erwartungen, die die Berichterstatter in Sie hatten, nicht erfüllt. Das ist sicherlich für Sie persönlich jetzt eher nicht so toll. Seien Sie aber versichert, dass keineswegs die Hoffnungen einer ganzen Nation auf Ihnen lasteten, und wir auch nicht alle mit Ihnen mitgefiebert haben. Wir schauen jetzt auch nicht auf die anderen Medaillenhoffnungen und hoffen, dass sie Medaillen bringen.

Um ehrlich zu sein, ist es unglaublich vielen von uns einfach vollkommen schnurz, dass Sie nicht gewonnen haben. Es ist uns auch schnurz, wenn Sie gewinnen. Sie kämpfen nicht für Ihr Land. Sie kämpfen für sich.

Zum Abschluss noch ein Bild von rennenden Menschen:


Freitag, 27. Juli 2012

Musik am Freitag: London


Die Olympiade ist bald zu Ende, da muss man sich ja mal langsam auf die Olympischen Spiele vorbereiten. Und zwar mit einem Lied über London, geschrieben vom berühmten Noel Coward während des Kriegs.

London Pride has been handed down to us.
London Pride is a flower that's free.
London Pride means our own dear town to us,
And our pride it for ever will be.

Woa, Liza,
See the coster barrows,
Vegetable marrows
And the fruit piled high.

Woa, Liza,
Little London sparrows,
Covent Garden Market where the costers cry.
Cockney feet
Mark the beat of history.
Every street
Pins a memory down.
Nothing ever can quite replace
The grace of London Town.

INTERLUDE

There's a little city flower every spring unfailing
Growing in the crevices by some London railing,
Though it has a Latin name, in town and country-side
We in England call it London Pride.

London Pride has been handed down to us.
London Pride is a flower that's free.
London Pride means our own dear town to us,
And our pride it for ever will be.

Hey, lady,
When the day is dawning
See the policeman yawning
On his lonely beat.

Gay lady,
Mayfair in the morning,
Hear your footsteps echo in the empty street.
Early rain
And the pavement's glistening.
All Park Lane
In a shimmering gown.
Nothing ever could break or harm
The charm of London Town.

INTERLUDE

In our city darkened now, street and square and crescent,
We can feel our living past in our shadowed present,
Ghosts beside our starlit Thames
Who lived and loved and died
Keep throughout the ages London Pride.

London Pride has been handed down to us.
London Pride is a flower that's free.
London Pride means our own dear town to us,
And our pride it for ever will be.

Grey city
Stubbornly implanted,
Taken so for granted
For a thousand years.

Stay, city,
Smokily enchanted,
Cradle of our memories and hopes and fears.
Every Blitz
Your resistance
Toughening,
From the Ritz
To the Anchor and Crown,
Nothing ever could override
The pride of London Town.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Wie schütze ich mein Manuskript gegen Ideenklau?

Sie schicken es an sich selbst in einem schönen neuen Umschlag. Sie kleben die Briefmarke so, dass sie über der Klebelasche liegt (so dass man die Marke kaputt machen müsste, um den Brief zu öffnen). Der Poststempel bestätigt dann, dass sie zu dem Zeitpunkt schon das Manuskript hatten.

(Ich könnte jetzt auch eine Skizze machen oder ein Foto einscannen, aber mal ehrlich: Wenn Sie das nicht verstanden haben, dann ist Manuskriptklau ihr geringstes Problem).

Ich trau mich aber trotzdem nicht, dass an einen Verlag oder Agenten zu schicken. Die Idee ist zu gut.

Machen Sie sich keine Sorgen. Gute Ideen erkennt vorher eh keiner:
  • Harry Potter wurde von 15 Agenten abgelehnt.
  • Die Darsteller von Star Wars wurden in den Kantinen von ihren Kollegen wegen der albernen Kostüme ausgelacht.
  • Wir alle dachten: "Boah, Matrix 2 & 3, was wird das toll!"
Aber es stimmt: es gibt Betrüger in der Branche. (Von welcher Branche reden wir eigentlich? Egal, Betrüger gibt's in jeder Branche.) (Außer vielleicht bei Profikillern. Die sind alle ehrlich und grundsolide.)
("Ja, Chef, ich hab den Auftrag fast ausgeführt. Es sieht schon sehr gut aus! Es ist nur noch was dazwischen gekommen. Sie müssen mir nur noch 10.000 € für die Pistole bezahlen, dann ist der Typ morgen bestimmt tot.")

Ich hab's gewusst!

Aber der Betrug läuft anders ab: Das Geld verdienen die Betrüger nicht damit, dass sie Ihnen das Manuskript klauen. Sie klauen Ihnen Ihr Geld, dass Sie in der Hoffnung, das Buch werde ein Erfolg, den Agenten oder Verlagen zahlen. Also: Verlagen und Agenten bezahlen den Autoren was. Nie andersherum.

Montag, 23. Juli 2012

Freitag, 20. Juli 2012

Musik am Freitag

Tja, also vielleicht wussten Sie schon, dass das das Original ist. Sie hören wahrscheinlich in der erforderlichen Häufigkeit Oldiesender. (Oder waren Sie damals etwa schon alt genug und haben die noch live gesehen? Herzlichen Glückwunsch!)

Ironischerweise haben diese Herren vor zwei Jahren eine englische Version von "Ein Stern" von DJ Ötzi eingespielt. (Könnte dem Typen mal jemand sagen, dass es "Einen Stern" heißen muss? Oder nervt so was nur mich?). Schönes Wochenende!

Mittwoch, 18. Juli 2012

Wie finde ich den Verlag für mein Kinderbuch?

Gar nicht. Oder, vorsichtig formuliert: Nur sehr schwer.

Warum?

Betrachten Sie mal die Fakten: Ein Verlag kriegt pro Jahr über 2000 Manuskripte zugeschickt. Auf der anderen Seite veröffentlichen sie nur zwischen 10 und 30 Bücher.

Warum eigentlich, die müssen mein Buch nur drucken. Verkaufen tut es sich dann schon von selbst.

Das soll auch der Verlagsvertreter zu den Buchhändlern sagen, wenn Sie nach Ihrem Titel gefragt werden?
"Ach das? Da soll ich gar nichts zu sagen, das verkauft sich von selbst." Tolle Idee (so'n Scheiß).
Bücher lektorieren, drucken, vertreiben, bewerben ist Arbeit. Und die teilt man sich ein.

Mir egal, mein Manuskript ist so toll, das wird bestimmt genommen.

Rocco der Rote, Anführer der Dinosaurierpiraten.
Flankengott und vorne wie hinten beidfüßiger
Dribbelkünstler. Leider mies bei Kopfbällen.
(zum Selberausmalen)
Dazu kann man Ihnen nur gratulieren. Ihnen und den anderen 2000 Einsendern, bei denen das auch so ist.

Naja, aber gemessen an dem, was so gedruckt wird, muss das ja irgendwie nix Dolles sein.

Das könnte man denken. Trotzdem konkurrieren Sie mit Manuskripten, die mehr für sich verbuchen können als Sie:
  1. Bücher von Autoren, die schon ein anderes Buch beim Verlag publiziert haben.
  2. Bücher, die schon in einem anderen Sprachraum erfolgreich waren, und hier nur noch übersetzt werden müssen.
  3. Bücher mit bekannten, kostenlosen Texten (Märchen! Sagen!), die nicht nur nur noch illustriert werden müssen, sondern auch einen Wiedererkennungsbonus beim Käufer haben.
    (Und Käufer sind oft Menschen, die nicht wissen, was sie schenken sollen und hoffen, damit nicht allzu sehr daneben zu liegen.)
Natürlich sind all die Bücher über Piraten-, Fußball-, Hexen-, Pferde-, Feenabenteuer nicht sonderlich originell. Und Ihr Buch über die Dinosaurierpiraten, die die Vampirpferde der Hexenfeen finden und aufziehen, ist da ein richtiger Knaller. Besonders das Fußballspiel am Ende, in dem es darum geht, wer die Pferde behalten darf. Dass das Spiel unentschieden endet, und so alle sich miteinander anfreunden, wird auch tausende Leser zu Tränen rühren. Möglicherweise. Letztlich ist es wie mit Aktien: Wie viele Risikopapiere haben Sie in Ihrem Portfolio? Ach, Sie haben gar keine Aktien, sondern investieren lieber in sichere Anlagen? Er, there's the rub.

Und was soll ich jetzt machen?

Sorgen Sie erst mal dafür, dass Sie das beste Buch schreiben, dass Sie schreiben können. Holen Sie sich jede Hilfe, die Sie kriegen können. Seien Sie dabei vorsichtig mit dem Lob von Freunden und Verwandtschaft! Wenn Sie nicht zufällig vom Fach sind, sind sie bestimmt zu wohlwollend und keine wirkliche Hilfe. (Das wahrscheinlichste aber ist, dass die das Buch unbedingt lesen wollen und dann gar nichts mehr dazu sagen.) Tummeln Sie sich in Autorenforen und Schreibgruppen.

Mein Buch ist schon super. Und jetzt?

Leila, die Schöne. Vampirpferde bestechen nicht
nur durch ihr kuscheligweiches Fell - sie sind auch
besonders reich an ungesättigten Fettsäuren.
Schicken Sie es an die Verlage, von denen Sie denken, dass sie passen würden. Sonst verärgern Sie nur die Verlage, die nicht an fußballspielenden Dinosaurierpiraten interessiert sind, sondern nur Bücher über Vampirpferde im Programm haben.

Na, ist doch egal, die würden mein Buch ja eh nicht nehmen.

Hm. Auch wieder wahr. Aber [sucht krampfhaft nach Argument] Sie können sich und denen Zeit und Arbeit sparen, wenn Sie's lassen. [Puh!]

Aber das geht doch unter.

Die gute Nachricht für Sie: Die Manuskripte werden wirklich gelesen.
(Es gibt auch eine schlechte Nachricht, die ist für die Lektoren: Die Manuskripte werden wirklich gelesen.)

Trotzdem sind manche Lektoren der Ansicht, Autoren müsse man finden, aufspüren, wie ein Trüffelschwein in der Provence. (Nein, ziehen Sie nicht in die Provence!) (Die Engländer haben die Preise total versaut.)
Das bedeutet aber nur so viel wie, dass Lektoren auch ein bisschen Spaß an der Arbeit haben wollen. Aber es kann nicht schaden, dafür zu sorgen, dass Sie gefunden werden.

Also wie mit den Gangsterbossen? Man findet nicht, ich werde gefunden?

Ja. Wenn nicht von Ihrem Verleger, dann bestimmt von den grausamen (aber irgendwie auch kuschelig-süßen) Vampirpferden.

Montag, 16. Juli 2012

Comic (immer noch ohne Yogi Löw)


Unglaublich, wie schnell man sich bei so Sachen selbst zensiert. Einfach in der Annahme, dass sich nur zu bereitwillig jemand findet, der sich in die Luft sprengen möchte. Aber was soll man machen - medizinische Argumente für die Beschneidung sind in den letzten Jahrtausenden irgendwie rar geworden.
(Der Artikel war übrigens in der Süddeutschen. Da stand auch, dass es sehr wohl viele Männer gibt, die das als Amputation empfinden.)

Freitag, 13. Juli 2012

Musik am Freitag

Ich könnt ja anfangen, davon zu erzählen, wie schön es ist, alte Platten im Regal wiederzuentdecken. Oder davon, wie interessant zwei verschiedene Versionen (mit und ohne Band) sein können. Ich kann aber auch einfach mal die Klappe halten.
Oder darüber, dass man einbetten von YouTube-Videos verhindern kann, und dann findet man die auch nicht in der Blogger-Sucher.
Dafür hier.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Ratschläge für angehende Autoren

Dieses Internet, von dem jetzt alle reden (wenn sie überhaupt noch reden und nicht twittern oder sich auf Facebook anstupsen), ist voll von guten Ratschlägen für Menschen, die ... ach, eigentlich für alle. Wenn Sie wissen wollen, wie man am besten von Marsmenschen entführt wird, werden Sie bestimmt genauso fündig (kurzer Check: ja) wie Menschen, die etwas gegen vorzeitigen Bandscheibenvorfall tun wollen.

Viele Hinweise gibt es auch, was man machen soll, wenn man Schriftsteller werden will. Leider immer die falschen. Da geht es dann darum, wie man ein Thema findet, dass man andere Bücher ankucken soll, dass man sich passende Verlage aussuchen soll, aber den wichtigsten Tipp verrät keiner:

Lassen Sie's.

Und zwar gleich aus mehreren Gründen:

1. Es ist anstrengend.

Es ist nicht anstrengend, sich eine Geschichte auszudenken. Man fantasiert ein bißchen vor sich hin, und schwupps, hat man eine tolle Idee. (Die verrate ich Ihnen jetzt natürlich nicht, Sie wollen doch nur klauen! Nur so viel: Ein Buch über Piraten, die auch Vampire sind, gibt's schon.)
Hilft auch nicht weiter: Wichtel

Anstrengend ist es, eine Geschichte zum Funktionieren zu bringen. Das sind dann meistens nicht die Stellen, die dem Leser auffallen. Zum Beispiel fand Douglas Adams einen der schwersten Teile in der Anhalter-Trilogie den Anfang des dritten Teils. Die Hauptfiguren waren in der Vergangenheit gestrandet und mussten da geräuschlos wieder weg.

Was schwierig ist stellen Sie aber erst fest, wenn Sie schon richtig drin sind, die Hälfte umschreiben müssen und so richtig angekotzt sind von der Sache. Und keiner dankt es Ihnen. Sie haben nur sich, den Schreibtisch und ein hoffentlich nicht weißes Blatt Papier. Jahrelang. Jeden Tag. Denn:

2. Sie werden nicht verlegt.

Wenn Sie zum Beispiel ein Kinderbuch schreiben, weil Sie denken,
  • es gibt so vielen Mist auf dem Markt, 
  • der Markt wächst,
  • das Publikum ist noch so klein und hat eh keine Ahnung,
  • die Bücher sind kürzer,
  • Frau Rowling verdient so verflucht viel Gel,
dann seien Sie gewarnt: Gehen Sie mal auf eine Buchmesse - nicht, um da jemandem Ihr Manuskript anzudrehen. Die richtigen Leute werden Sie da eh nicht treffen.

Sondern, um sich die Konkurrenz anzusehen: Wandern Sie an den Regalkilometern vorbei, bis Sie gehörig deprimiert sind. Und danach sagen Sie sich:
Das sind nur die Bücher, die gedruckt werden. 
Die abgelehnten Manuskripte übersteigen die angenommen um das Hundertfache.

3. Und wenn Sie verlegt werden, verdienen Sie nicht viel.

Sicher, Frau Rowling verdient wirklich viel Geld. Aber das Geld, das für ihre Bücher ausgegeben wird, wird für andere Bücher nicht ausgegeben.

Also: Lassen Sie's. Studieren Sie Mechatronik oder Chemie - so Leute werden händeringend gesucht. Schreiben sie Geschichten und schenken Sie die Ihren Neffen und Neffinnen. Aber werden Sie, wenn Sie es irgendwie verhindern können, kein Schriftsteller.

Allerdings: Wenn Sie, tief in Ihrem Herzen, wirklich einer sind, kann Sie ohnehin niemand daran hindern, es zu versuchen.




Freitag, 6. Juli 2012

Musik am Freitag

Und es ist wieder Sommer! Überall luftig angezogene Menschen, die sich nach potentiellen Sexualpartnern umsehen!

Die Tante will da nicht mit Lebenshilfe hinterm Berg halten und hat gleich zwei gute Tipps parat:


Wäre sie jüdisch, hätte sie singen können: Der Computer Nr. 3 sucht für mich den richtigen Goj. Allerdings hätte das ja keinen Sinn ergeben. Da sie selber eine Schickse ist, hätte sie das damals natürlich auch singen können, verstanden hätte es nur keiner.
Vielleicht kann ja mal eine Klezmergruppe eine Coverversion machen. Ich würd mich auch hinstellen und so tanzen.

Besondere Beachtung verdient auch das Publikum, das den Vortrag angemessen seriös würdigt. Damals wurde Unterhaltungsmusik noch ernst genommen und war nicht so eine Spaßveranstaltung, wie sei es heute ist!

Was aber, wenn das nicht hilft und unglücklicherweise sich spontan auf der anderen Straßenseite jemand interessantes zeigt? Nur wer wagt gewinnt, Wir sagen ja zu der Liebe! Sprich ganz einfach Das Gold auf der Straße an, und zu 99,9 Prozent klappt das schon. Wie? einfach so:


Der Text sollte dann aber vielleicht lauten "Willst du vielleicht ein Eis essen?", sonst kommt Ihr schlecht aus der Nummer raus. Danach müsst ihr dann eben ins Eiscafé und irgendwie alleine weitermachen, Weiter, immer weiter. Denn Alle Blumen wollen blühen, und sicher hängt Euch und Eurem Hauptgewinn bald Der Himmel voller Gitarren.

(Kursive Titel sind andere Lieder beim deutschen Schlagerwettbewerb 1968).

Mittwoch, 4. Juli 2012

Buchkritik: Die Nebel von Avalon

Warum diese Frau so selten dämlich
das Schwert an der Schneide anfasst
wir im Buch allerdings nicht erklärt.
Diese Szene kommt gar nicht vor.
Es gibt (grob) zwei Sorten von Menschen auf der Welt: Männer und Frauen. Und ein Fantasyroman aus der Sicht von Frauen war eindeutig eine Neuerung und ist eindeutig immer noch sehr überraschend zu lesen.

Kaum mal zieht jemand sein Schwert oder kämpft. Die Männer, die das tun, ziehen fort und kommen wieder und haben entweder gewonnen und verloren. In der Zwischenzeit kümmern sich die Frauen um den Haushalt, spinnen und weben, haben Affairen, zaubern, langweilen sich furchtbar, erwarten ihre Menstruation, kriegen Kinder. Alles für sich auch erzählenswerte Ereignisse, manche nicht weniger spannend als die Schlacht gegen einen Drachen. Die Schlacht gegen den Drachen nimmt übrigens nur 4 Seiten in Anspruch, die Geburt Gwydions ganze 13.

Ansonsten versuchen einige der Frauen, den Niedergang der Naturreligion aufzuhalten und streiten mit ignoranten Christen. Wer also Dialoge mag, die so gehen: "Ist sie eine Hexe?" - "Nein, eine weise Frau!", der/die ist hier richtig aufgehoben. Wer nicht, kann viele Teile überspringen.

Neu war damals wohl auch, dass so viel Geschlechtsverkehr in einem Fantasyroman vorkommt. Und dann ist der auch noch meistens schlechter Sex, was Leute wie mich, die Sexszenen nicht mögen, entschädigt.

Erzählt wird diese eigenwillige Variation der Artussage aus dem Blickwinkel mehrerer Frauen. Das führt dazu, dass man sich erst über die eine aufregt und sie dann anschließend wieder verstehen kann.

Trotzdem wird es mit über 1000 Seiten und ohne nennenswerte Kapiteleinteilung auf die Dauer etwas lang. Am Ende hatte wohl auch die Autorin keine Lust mehr - warum sich Artus und sein Sohn Gwydion so zerstreiten, dass das ganze Land mit Krieg überzogen wird? Egal - Hauptsache, am Ende sind sie tot. Vielleicht ist da ja auch was Wahres dran.

Sollte man mal unbedingt für die Leseerfahrung reinlesen. Wenn man es dann irgendwann weglegt, verpasst man aber auch nix mehr.

Wertung:

5/5 für die weibliche Sicht und das fehlende Waffengeklirr
5/5 für die Religionskritik
1/5 für das Vergöttern der Naturreligion (Wortspiel!)
4/5 für den schlechten Sex

Diese Kritik kann man auch hier lesen.

Yogi Löws letzte Gedanken auf der Heimreise


So. Im Moment bin ich der Meinung, das ich wöchentlich einen Comic liefere, und das montags. Das wird dann aber nicht notwendigerweise Yogi Löw sein, sondern auch mal Artus und Morgana oder der Weihnachtsmann mit seinen Rentieren und Elfen. Die muss ich nämlich ohnehin üben, für das Kinderbuch.

PS: das hatte ich eigentlich am Montag eingestellt, aber auf den falschen Knopf gedrückt. Hrmpf.

Freitag, 29. Juni 2012

Yogi Löw: Cesare Prandellis geheime Taktik


Witziger wär's als Zeitungsschlagzeile. Aber als mir das einfiel, hatte ich den Prandelli schon gezeichnet.
Schön ist ja auch, dass manche jetzt schon wieder den Rausschmiss von Hrn. Löw fordern.

So, Spaß hat das gemacht. Da so ein Comic aber auch unheimlich zeitintensiv ist, werd ich jetzt mal in mich gehen müssen, wie das mit Yogi Löw weitergeht.

Nächstens mehr.

Dienstag, 26. Juni 2012

Yogi Löw gratteliert der Bildzeitung


Leider passen gar nicht alle Wünsche aufs Plakat.

Morgen erstmal kein Comic, es ist ja Pause. Donnerstag dann wieder.

Montag, 25. Juni 2012

Yogi Löw nach dem Viertelfinale gegen Griechenland


Ich hab den Text auch in Asterix-bei-den-olympischen-Spielen-Schrift. Ist aber leider unleserlich.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Heute Ruhetag

Heute muss die Tante mal dafür sorgen, dass irgendwie Geld in die Kasse kommt, daher heute kein Comic. Das mit der Weltherrschaft von Yogi Löw lässt noch ein wenig auf sich warten, bis dahin muss noch ein wenig an der Freiberuflichkeit gebastelt werden.

Was uns sogleich zu der Frage bringt, ob Fußballtrainer eigentlich auch nach ihre Entlassung zum Arbeitsamt gehen und da Fortbildungen aufgeschwatzt bekommen. Ein tröstliches Bild: Stale Solbakken und Krassimir Balakov einträchtig nebeneinander im Kurs MS Office für Fußballtrainer,in dem sie sich weiterqualifizieren, um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Oder vielleicht besuchen Sie auch ein Bewerbertraining:

Sehr geehrte Niederlande,

Sie suchen een Coach, der niet alleen die Angriffskräften entscheidend in het Spiel einbinden kann, sondern auch für een ausgewogenes und produktives Arbeitsumgebing sorgen kann. Een lekker Defensive ist mir ebenso wichtig wie Sichting und individuelle Fördering von den Talenten.

Näheres entnehmen Sie bitte meinem Lebenslauf. Auf ein lekker Kopje Kaffee mit Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Ihr (Name einsetzen)


Die Tante drückt schon mal de Däumkes!
(So ,das hat 13 Minuten gedauert.)

Mittwoch, 20. Juni 2012

Freitag, 1. Juni 2012

Yogi Löw: nach dem 5:3


Original und Kopie


Und das hier ist das Original:


Und was hat jetzt Brain Wilson anders gemacht?
  • Wo bei Chuck Berry entweder alles still ist oder die Band durchspielt, ist bei den Beach Boys bei Gesang nur Schlagzeug (Viertel auf der Snare)
    -> treibt voran
  • Der Backgroundgesang "Inside outside USA" erschafft das Gefühl eines Refrains, während es bei Berry nur Strophe auf Strophe ist
    -> mehr Abwechslung
  • Sie sind etwas schneller

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ein Rätsel

Welche Figur des öffentlichen Lebens wird hier skizzenhaft dargestellt?

Freitag, 25. Mai 2012

Mittwoch, 23. Mai 2012

Es gibt zwei Sorten von Menschen auf der Welt

Die einen finden es ganz harmlos und normal, sich auf den Schießstand zu stellen und auf Scheiben zu ballern. Die anderen finden das eher krank und abartig. Vielleicht muss man es mal selbst getan haben, sicher aber sind die Kontroversen, die bei Diskussionen nach öffentlichem Schusswaffengebrauch von Privatleuten auftauchen, sehr kontrovers.

Daneben gibt es aber noch zwei andere Sorten von Menschen auf der Welt:

Die einen finden es harmlos und normal, sich ganze Nächte vor den Rechner zu setzen und auf Bilder von Menschen zu ballern. Die anderen finden das eher krank und abartig.
Vielleicht muss man es mal selbst getan haben, sicher aber sind die Kontroversen, die bei Diskussionen nach öffentlichem Schusswaffengebrauch von Egoshooterspielern auftauchen, sehr kontrovers.

Bislang hielt die Tante immer die Sportschützen für doof, und verstand die Egoshooterspieler irgendwie.

Bis ihr mal aufging, warum.

Eine Pistole. Die meisten Leute finden Bilder gut,
darum ist hier eins. Fördert nicht die Wahrheitsfindung.
Ich lehnte die Argumente der Sportschützen nicht deswegen ab, weil sie mich nicht überzeugten. Ich fand einfach die Schützen doof. Mir geht die ganze Vereinsmiefigkeit ab und ich versteh nicht, wie man Zeit damit verplempern kann, auf immer die gleiche Zielscheibe zu zielen. Die Gamer verstand ich - die sind mir sozial näher.

Aber immerhin ist es ja eine Zielscheibe. Wenn man mit dem Rechner Schießen spielt, schießt man auf sehr echt aussehende Menschen. Und man braucht ja für einen erfolgreichen Amoklauf beides: die realen Schusswaffen und das virtuelle Training vor dem Rechner.

Trotzdem ziehen kaum Schützen und nur sehr wenige Egoshooterspieler zum Amoklauf aus. Mit den Waffen schießen ja meist nur die egoshooterspielenden Söhne der rechtmäßigen Besitzer.

Was also tun? Zwei Vorschläge:

  1. Sportschützen, die Söhne im amoklauffähigen Alter haben, dürfen Waffen nicht zu Hause aufbewahren.
  2. Damit die intergeschlechtliche Gerechtigkeit gewahrt bleibt, dürfen Mütter, die Töchter haben, keinen Fernseher besitzen, auf dem Germany's Next Topmodel läuft.